Audience du 15 mai 1990 et jugement du Tribunal des Prud’hommes du 2 juillet 1991.
Augmentation des loyers d’hébergement et protestation d’une majorité du personnel.
- Brochures ou périodiques isolés, Belgique (1940-1960 ca)
- Rapports, brochures et périodiques de France, Allemagne, Autriche (1935-1979) ; International Falcon Movement, Pays-Bas (1956)
- « Arim Djim Djim », Belgique (1953-1954 ; 1955-1957)
- "Peuple et culture / DOC. Education populaire", France (1946-1949)
- "Vers l’éducation nouvelle", France (1956) ; "Unga örnar", Suède (1955) ; "Junge Gemeinschaft", Allemagne (1966)
Bänziger Werner, 19.6.57, geboren in Zürich, obligatorische Schulzeit in Dietikon (ZH), darauf Umzug der Eltern nach Eggenwil (AG). Von dort aus besuchte ich das Gymnasium Zürich-Enge, weil der Einstieg ins aargauische Bildungssystem aufgrund der fehlenden Harmonisierung nicht funktionierte. In die RML bin ich als 16-Jähriger eingestiegen, ich wurde Teil der Mittelschülerzelle Maulwurf, wahrscheinlich weil mich mein Bruder Hugo Bänziger, der später als Banker Karriere machte, mitschleppte. So genau weiss ich das nicht mehr. Allerdings entsprach die RML meiner Tendenz zur Revolte: Nichts und niemand war damals meinen moralischen Ansprüchen gewachsen. Ich bin über Literatur politisiert worden, damals las ich Böll, Borchert, Brecht, Frisch, Grass und Lenz.
Nach Abschluss der Mittelschule liess ich mich zum Primarlehrer ausbilden. Nach dreieinhalb Jahren Unterrichtstätigkeit wechselte ich in den Journalismus und wurde Redaktor beim SP-Blatt Freier Aargauer (Volksrecht). Weil ich mich im Journalismus qualifizieren wollte, begann ich mit 27 Jahren ein Germanistik- und Geschichtsstudium. Um es zu finanzieren, unterrichtete ich damals an verschiedenen Berufsschulen. Die Arbeit machte Spass, sehr viel Spass sogar, deshalb entschied ich mich am Ende für die Ausbildung zum Gymnasiallehrer. Seit 1993 übe ich diesen Beruf an der Kantonsschule Wettingen aus. Diesen Entscheid habe ich nie bereut.
Thèses soumises au 6e Congrès du PSO/SAP, 25 pages
Bruno Bollinger