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              73 Description archivistique résultats pour Zurich

              73 résultats directement liés Exclure les termes spécifiques
              Graf Hans-Peter, Zeugnis
              AEHMO_LMR-RML-2-018 · Pièce · 2016
              Fait partie de Fonds de témoignages d'anciennes et anciens militants

              Graf Hans-­‐Peter, 26. Mai 1952, Geburts-­‐ und Wohnort Stadt Zürich;
              mein Vater war Rangierarbeiter bei den SBB, die Mutter Verkäuferin im Detailhandel (viele Jahre bei der Migros, später Schuhhaus Walder); während der gesamten RML-­‐Zeit wohnte und arbeitete ich in der Stadt Zürich; mein Bildungsweg war «normal» – 6 Jahre Primar-­‐und 3 Jahre Sekundarschule, danach 4-­‐jährige Lehre als Schriftsetzer (Bleisatz, heutige Bezeichnung «Polygraf»).
              Zur Zeit des Beitritts zur RML war ich ledig (ohne Kinder); ab Dezember 1974 bis April 1977 erwerbslos. Während meinem weiteren beruflichen Werdegang machte ich zwei berufsbegleitende Weiterbildungen der grafischen Branche mitEidgenössischem Fähigkeitsausweis (EFA). Ich arbeitete immer in der Medienbranche (Druckereien, Gestalter auf Zeitungs-­ und Zeitschriftenredaktionen).
              Vom 1. Mai 2001 bis 30. Juni 2014 war ich als Regional-­‐ bzw. Zentralsekretär bei den Gewerkschaften comedia und syndicom angestellt.
              Ich wohne seit August 2005 in Bern in einer Partnerschaft.
              Das Leben als Rentner geniesse ich seit dem 1. Juli 2014.

              Graf Hans-Peter
              Heim Robert, Zeugnis
              AEHMO_LMR-RML-2-022 · Pièce · 2018
              Fait partie de Fonds de témoignages d'anciennes et anciens militants

              Heim, Robert; 06.04.1952. Spät geborenes Einzelkind, stamme ich aus einer Arbeiter- und
              Angestelltenfamilie, die in den Kriegsjahren aus der Gegend um Olten in die seenreiche Kulturlandschaft
              der Innerschweiz zog. Die Mutter war Schneiderin, der Vater Schlosser, der sich
              zum technischen Zeichner weiterbildete und in einer Textilfirma eine lebenslange Anstellung
              fand. Er konstruierte Textilmaschinen, die unter anderem nach Ägypten oder Ungarn exportiert
              wurden. Die Eltern waren SPS-Wähler, ohne dass in der Familie ein besonders politisiertes
              Diskussionsklima herrschte. Die Mutter war als junge Frau Dienstmädchen in einer großburgerlichen
              Familie gewesen, benachbart mit der Familie General Guisans am Genfer See.

              Heim Robert
              Huber Peter, Zeugnis
              AEHMO_LMR-RML-2-024 · Pièce · 2016
              Fait partie de Fonds de témoignages d'anciennes et anciens militants

              Huber, Peter, geb. 26.7. 1954 in Zürich.
              Ich bin Sohn eines typischen Aufsteigers der Nachkriegsjahre: Mein Vater, geboren in einer stockkatholischen Familie in Zug, studierte Staatswissenschaften und gründete zu Beginn der 60er Jahren in Zürich ein Treuhandbüro, das florierte und bald 8 Angestellte hatte. Mit meinen beiden Schwestern und mir ging er grosszügig um, sowohl was die jugendlichen Freiheiten, politische Gedanken als auch Sackgeld und überhaupt Auslagen betraf. Die Mutter, aus bescheidenem Milieu und ohne Ausbildung, war strenger.
              Bei Eintritt in die RML (das muss Sommer 1973 gewesen sein) wohnte ich bei den Eltern (Einfamilienhaus in Baar), besuchte die Kantonsschule Zug, wo ich im Sommer 1974 die Matura (Latein) machte. Danach Studium der Geschichte und franz. Literatur in Zürich, ein Studiensufenthalt in Paris (1979) und in Granada (1983), abgeschlossen mit dem Doktorat (Zürich, 1986).
              Seit 1997 Privatdozent an der Uni Basel, seit 2002 getrennt lebend von meiner Frau, von der ich zwei Kinder habe.

              Huber Peter
              Kreuzer Roland, Zeugnis
              AEHMO_LMR-RML-2-026 · Pièce · 2016
              Fait partie de Fonds de témoignages d'anciennes et anciens militants

              Mein Name ist Roland Kreuzer, geboren am 21. August 1956 in Trimbach SO. Mein Vater war zuerst Schriftsetzer und dann Korrektor in Olten, meine Mutter stammte aus einer Innerschweizer Bauernfamilie und lernte Krankenschwester. Katholisches Arbeitermilieu, würde ich sagen.

              Kreuzer Roland
              Landolt Brigit, Zeugnis
              AEHMO_LMR-RML-2-027 · Pièce · 2016
              Fait partie de Fonds de témoignages d'anciennes et anciens militants

              Landolt, Brigit, 13.2.1948.
              Familiäre Herkunft: Arbeiterkind mit engagierten Eltern (religiöse Sozialisten, SP-­‐Mitglieder). Wohnhaft in Steinhausen in einer SMUV-­‐Siedlung (Schweizer Metall-­‐ und Uhrenarbeiterverband, eine der Vorgängergewerkschaft der Unia). Vater war Feinmechaniker in der Landis&Gyr. Er war auch in der Schulkommission von Steinhausen. Dort haben sie 1956 Schweigeminuten für die Ungarischen Flüchtlinge gemacht. Vater hat sich kritisch dazu geäussert und gefragt, warum sie keine Schweigeminuten zum Beispiel für Algerien machen. Danach waren wir gestempelt. Auf den Schulweg riefen die Kinder: „Dein Vater ist ein Kommunist…“. Ein Bauer von Steinhausen hat zu ihm gesagt: „Wenn Du keine Frau und Kinder hättest, würde ich Dich mit meiner Hasenpistole erschiessen“.
              Vater hat uns viel erklärt. Er hat uns aufgemuntert, an die Ostermärsche zu gehen. Das war interessant, wir haben viele Leute kennengelernt.

              Landolt Brigit
              Lang Jo, Zeugnis
              AEHMO_LMR-RML-2-028 · Pièce · 2016
              Fait partie de Fonds de témoignages d'anciennes et anciens militants

              Lang, Josef, 29.04.1954, Bauernfamilie, Zug Primarschule Aristau (5 Jahre) / Bezirksschule Muri (4 Jahre) / Kollegium Sarnen (1 Jahr, Rauswurf wegen „fremder Weltanschauung“), Kantonsschule Zug (2 Jahre, Matura 1973), Uni Zürich (1973 bis 1981): Geschichte, Philosophie, Literatur, Lizenziat 1980, Dissertation 1981 über „Nationale und soziale Bewegung im Baskenland unter dem Frankismus“. Gründung der Zuger RML-­‐Sektion 1973; ledig, keine Kinder, wegen Berufsverbot in Innerschweiz und an Uni Zürich seit 1982 (Teilzeit-­‐)Lehrer an Baugewerblicher Berufsschule in Zürich, Ferienjobs in Industrie und auf Bau, seit 1976 journalistische Nebentätigkeit (v.a. „Tages-­‐Anzeiger“), 1980 bis 1992 Bresche-­‐Redaktor.

              Lang Jo
              Langraf Barbara, Zeugnis
              AEHMO_LMR-RML-2-029 · Pièce · 2016
              Fait partie de Fonds de témoignages d'anciennes et anciens militants

              Langraf Barbara, geboren 1950, Mitglied der französischen LC/LCR Mein Name ist Barbara Langraf. Ich wurde am 20.9.1950 geboren, stamme mit meinen beiden Schwestern aus bürgerlichem Milieu in Zürich. Der Vater war Arzt. Die Grosseltern waren Juden aus Wien, die schon recht früh vor dem II. Weltkrieg in die Schweiz eingewandert sind und danach der Schweiz extrem dankbar dafür waren, dass sie nicht in Auschwitz gelandet waren. Sie konvertierten danach zum Katholizismus. Als Jugendliche war für mich der Patriotismus meines Vaters, der auch als Soldat an der Grenze gestanden war, nicht einfach zu ertragen. Mit 19 Jahren zog ich dann mit meinem damaligen Partner nach Paris. Wichtig war mir, möglichst weit weg von diesem bürgerlichen Milieu leben zu können.

              Langraf Barbara
              Lips Christoph, Zeugnis
              AEHMO_LMR-RML-2-031 · Pièce · 2016
              Fait partie de Fonds de témoignages d'anciennes et anciens militants

              Lips Christoph, geboren 1953, Sektion Zürich
              Ich erlaube mir, frei meine Ansicht zu unserer RML/SAP-­‐Geschichte darzustellen.
              Vor einigen Jahren habe ich bereits an der Befragung der Universität Lausanne teilgenommen. Von dieser Art „soziologischer“ Befragungen bin ich nicht ganz überzeugt. Unser Hauptmanko waren unsere bescheidenen analytischen Fähigkeiten und unsere jugendliche Überheblichkeit.

              Lips Christoph